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Gleich zwei Ausstellungen haben die Schülerinnen und Schüler der Grundkurse Kunst der Jahrgänge 12 und 13 organisiert. Die Werke der jungen Künstler sind jeweils in der VR-Bank Pirmasens zu sehen.
Zur Zeit präsentieren die 12er "Nanas nach Niki de Saint Phalle" und zwar noch bis zum 9.3.2012. Vom 12.3. bis zum 5.4. sind dann die 13er an der Reihe. Sie haben sich mit dem französischen Künstler Raysse beschäftigt. Wir hoffen auf einen regen Besuch.

Nanas nach Niki de Saint Phalle
Die Schülerinnen und Schüler begeisterten sich für Skulpturen von Niki de Saint Phalle, einer französisch-schweizerischen Malerin und Bildhauerin. In Deutschland wurde die Künstlerin vor allem durch ihre 1974 in Hannover am Leibnizufer, heute Teil der Skulpturenmeile, aufgestellten weiblich-opulenten „Nana“-Figuren bekannt.
Die präsentierten Figuren sind unter Niki de Saint Phalle´s Motto:
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Ich liebe das Runde, rechte Winkel mag ich nicht.
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Symmetrie mag ich nicht. Ich mag das Unvollkommene.
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Meine Kreise sind nie ganz rund.
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Das Unvollkommene gibt Leben. Ich liebe das Leben.
entstanden.
Zur Technik:
Das Gerüst der Figuren wurde aus Hasendraht gebaut. Diese „Skelette“ wurden mittels Pappmaschee kaschiert und anschließend bunt bemalt. Das Prinzip der Künstlerin durften die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeiten um ihre eigenen Ideen erweitern, indem die Nanas mit neuen Mustern bzw. dreidimensionalen Objekten verziert wurden.
Assemblagen nach Raysse
Als Vorbild dienten Bilder des französischen Malers, Bildhauers, Objekt- und Installationskünstlers Martiall Raysse. Er wurde durch sein Environment Raysse Beach weltweit bekannt. Auf der Suche nach einer „neuen realistischen Bildsprache“ begann Raysse mit Alltagsgegenständen zu experimentieren, die er zu Assemblagen und Ready-mades zusammenfügte.
Die Schülerinnen und Schüler waren von dieser neuen experimentellen Bildsprache und der dekorativen Nähe zur Pop Art begeistert, was in den präsentierten Werken, überwiegend Assemblagen, deutlich zum Ausdruck kommt. Die Künstler haben sich größtenteils selbst dargestellt. Technik: Acryl.
(Jolanta Spiczak-Brzezinski, Kunstlehrerin)
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